Daraus können sich ungeahnte Entwicklungen ergeben. Plötzlich versteigern Mobilfunkgesellschaften die Standplätze für ihre Antennen und erzielen Millionenerlöse. Krankenkassen bieten Prämienverbilligungen für Personen, die nachweislich täglich mindestens eine Stunde mobil telefonieren. Gleichzeitig spotten böse Zungen, dass das Natel damit nur alle Abmachungen, To-dos, Telefonnummern, Adressen kompensiert, die wir dank unseres kleinen elektronischen Gehirnes längstens nicht mehr auswendig wissen. Wer dies nicht wünschenswert findet, keine Sorge: Bevor dies geschehen kann, beweist aber zweifellos bereits die nächste Studie das Gegenteil.
Quelle: NZZ

