Seit dem sogenannten ”Climagate-Skandal wittern Klimaerwärmungs-Skeptiker Morgenluft. Tatsächlich belegen die veröffentlichten Mails ein persönlich fehlbares Verhalten eines Wissenschaftlers, nicht weniger aber eben auch nicht mehr. Von einer Fälschung wissenschaftlicher Erkenntnisse kann keine Rede sein, ganz abgesehen davon, dass eine fehlerhafte Studie die von der grossen Mehrheit der namhaften und unabhängigen Klimaforscher anerkannte massive, menschenverursachte Erwärmung nicht in Frage stellen könnte. Ein Fehler, oder gar ein abweichendes Resultat stellt einen wissenschaftlichen Konsens nicht in Frage. Wer dies zu verbreiten versucht, zeigt damit nur, dass er das Wesen wissenschaftlicher Forschung nicht verstanden hat. Es ist auch durchaus möglich, dass einzelne Studien keine Klimaerwärmung oder womöglich sogar eine Abkühlung feststellen. Wenn jedoch eine ungleich grössere Anzahl glaubwürdiger Forscher überzeugend nachweist, dass die Erwärmung real und menschengemacht ist, setzt sich diese Sichtweise durch und muss als zutreffend angesehen werden. Auch durch geschickte Verdrehung der Fakten, übermächtige Medienpräsenz und zahllose pseudowissenschaftliche Internetseiten, können daran amerikanische Neokonservative und ihnen auf den Leim gegangene Europäer nichts ändern.
Quelle: Wissenslogs