Solche Förderungsmassnahmen sind an und für sich fragwürdig, weil sie unerwünschte Anreize hin zu mehr Strassenverkehr statt alternativer Mobilität setzen, Geld in gestrige Technik statt in zukünftige Innovationen investieren und sie angesichts der hohen Kosten volkswirtschaftlich wenig bringen. Käufe werden zwar vorgezogen, gehen aber anschliessend umso stärker zurück. Ganz unabhängig davon, muss man sich fragen, ob ausgerechnet die betuchten Käufer von Luxuslimousinen diese Steuergelder nötig haben. Im vorliegenden Fall wird eine fragwürdige Wirtschaftsförderung in einer noch fragwürdigeren Art und Weise umgesetzt. Wenn schon Förderung, hätte man wenigstens starke Anreize für besonders kleine und sparsame Autos schaffen sollen. Es gibt viele Berechnungsgrundlage, die das hätten gewährleisten können – Verbrauch pro beförderte Passagiere, pro Distanz, pro CO2-Austoss, etc.. Dass die Japaner ausgerechnet das Gewicht berücksichtigen und damit den Kauf von Hummer und co. fördern, ist grotesk.
Quelle: New York Times