Schweiz – absurde Grippesymptome

Die Schweinegrippe liegt bedrohlich in der Luft und zwingt zu Verhaltensänderungen. Vielerorts wird nun aufs Händeschütteln verzichte, zum Beispiel in etlichen Schulhäusern. Nun winken sich also Lehrende und Lernende mit etwas unbeholfen wirkenden Armschwenkungen zu und bekämpfen so die Ausbreitung der Grippe. Lobenswert? Sicher! Aber für wen?

Was nützt das sich zuwinken, wenn zum Beispiel alle weiterhin ohne Plastikhandschuhe die Türen öffnen, sich die Hände nach dem vorbildlichen Waschen am selben Tuch abtrocknen, die selben Computertastaturen drücken oder im Turnen mit vereinten Kräften ein Hindernis überwinden? Nicht dass sauberere Hände eine schlechte Sache wären, aber so ist das eine groteske Alibiübung. Vielleicht haben einige die Grippe ja auch schon gehabt, aber nichts davon bemerkt. Durchaus möglich, schliesslich seien die Symptome häufig weniger stark als bei einer “normalen” Grippe.

Die Einzigen, die sich also mit gutem Grund die Hände reiben, sind  die Seifenfabrikanten, Atemmaskenhersteller, Werbefirmen, Plakatgesellschaft, Inserateverkäufer, Impfstoff- und Tamifluproduzenten. Wer sagt denn, dass die Schweiz kein Konjunkturprogramm hat?

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