Bemerkenswert: Die USA weisen die grössten Einkommensunterschiede westlichen OECD-Staaten auf. Im reichsten Land der Welt, sind deshalb 45 Millionen Menschen darunter auch viele mit einem festen Arbeitsplatz auf Nahrungsmittel- und Sozialhilfe angewiesen, und leben ohne Aussicht auf Ausbildung, gute Jobs oder auf gesunde Ernährung. Anstatt, oder besser, zeitgleich mit dem Verurteilen dieser Missstände sollte Deutschland und auch die Schweiz verhindern, dass es hier zu lande soweit kommt. Abhilfe könnten vernünftige Mindestlöhne und Investitionen in Integration, frühkindliche Förderung und öffentliche Schulen schaffen. Mehr Einkommen macht Menschen nicht glücklicher, deshalb sinkt durch die steigende Einkommensungleichheit die gesellschaftliche Bruttozufriedenheit.
Quelle: Die Zeit

